Präventive Gewinnabschöpfung (PräGe)

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Die "Präventive Gewinnabschöpfung" (PräGe) ist keine Rechtsgrundlage sondern ein Konzept zur außergerichtlichen Gewinnabschöpfung, wohl um den hohen Hürden der StPO nicht genügen zu müssen.
Die Rechtsgrundlage soll jeweils in den Polizeiaufgabengesetzen der einzelnen Bundesländer zu finden sein.

Die "Präventive Gewinnabschöpfung" wurde zunächst in der Stadt Osnabrück in Zusammenarbeit mit der dortigen Staatsanwaltschaft entwickelt und eingeführt. Man nennt sie auch "Osnabrücker Modell". Hauptförderer und Verfechter ist wohl der Kriminaldirektor a.D. Ernst Hunsicker.

Weitere Informationen finden Sie in Wikipedia - Präventive Gewinnabschöpfung

Inhaltsverzeichnis

Bundesländer, in denen PräGe angewendet wird

Bitte noch ergänzen!

Weiterführende Literatur

  • Hüls, Silke/Reichling, Tilman: "Vermögensabschöpfung vor und nach dem Strafurteil - "Verzichtserklärungen" und die Instrumentalisierung des Gefahrenabwehrrechts", StraFo 2009, 198
  • Hunsicker, Ernst: "Präventive Gewinnabschöpfung (PräGe) in Theorie und Praxis - Sicherstellung, Verwahrung und Verwertung von Gegenständen und (Bar-)Geld aus Gründen der Gefahrenabwehr in Kooperation von Polizei, Staatsanwaltschaft und Kommune (Osnabrücker Modell)", 3. Auflage 2008, Verlag für Polizeiwissenschaft
  • Hunsicker, Ernst: "Präventive Gewinnabschöpfung (PräGe): Entgegnung auf Philipp Thiée in StV 2/2009, S. 102 ff.", StV 2010, 212
  • Thiée, Philipp, "Wenn Polizeibeamte Winkeladvokaten spielen", StV 2009, 102
  • Thiée, Philipp, "Polizeirechtliche Sicherstellung nach Freigabe gem. § 98 StPO - Erwiderung auf die Erwiderung", StV 2010, 215

Weblinks

Autoren dieses Artikels

Der Artikel wurde erstellt von Sascha Petzold 18:39, 19. Nov. 2011 (CET)
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